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Das Stauchen

 
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Stauchen wird beim Schmieden zum vergrößern des Querschnittes benutzt. Dadurch wird aber die Länge des Werkstückes verringert. Es ist die Gegenbewegung vom Absetzen.
Stauchen kann als dekoratives Element genutzt werden, zum Beispiel zum schmieden einer Kugel in einem Rundstahl, wird aber auch als Vorbereitung zum Feuerschweißen genutzt.
Der Vorgang:
Für das Stauchen muss das Werkstück sehr warm erwärmt werden. Es sollte nur die Stelle wo gestaucht erwärmt werden, denn bei länger erwärmten Stücken besteht die Gefahr, dass das Werkstück einknickt.
Beim eigentlichen Stauchen wird das Werkstück nun auf den Amboss geschlagen, oder mit dem Hammer von oben drauf geschlagen, sodass das Material aus der Längsrichtung den Querschnitt verstärkt.


Beim Stauchen muss die Schlagkraft des Hammers in den Kern hinein wirken, sonst wird das Werkstück nicht gleichmäßig gestaucht.



Dieser Bericht stammt von Raffael Czychelski- Danke!

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Letzte Aktualisierung: 24.02.2016