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Das Kehlen

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Unter Kehlen versteht der Schmied das linienförmige Verdichten des Materials.

Hierbei unterscheidet der Schmied hauptsächlich zwischen Dreikantkehle und der Halbrundkehle. Für ein gutes Ergebnis sollte man mit einem Zuschläger zusammenarbeiten, da man hierbei das Werkstück sicher festhalten kann und der Zuschläger die Schläge zielsicher und mit erforderlicher Stärke setzen kann.

Um die Kehle möglichst sauber („mittig“) zu setzen wird die Linie zuerst im kalten Zustand angezeichnet und mit einem Meißel vorgezogen. Anschließend erhitzt man das Werkstück auf Rotglut. Nicht auf Weißglut, da hierbei das Material stärker verzundert! Nun Kehlt man das Werkstück immer erst mit einem Dreikantkehlhammer und anschließend, falls erwünscht, mit dem Halbrundkehlhammer. Der Zuschläger sollte möglichst schnelle, gleichmäßige und leichte Schläge setzen, damit der Hammerführer den Kehlhammer immer wieder um einen halbe Kehlhammerlänge gleichmäßig vorziehen kann. Wird eine Halbrundkehle gewünscht, sollte die Dreikantkehle möglichst klein gehalten werden.


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Letzte Aktualisierung: 24.02.2016